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Umbau zur Holzproduktionsstätte

Seit der Forstreform 2005 ändert sich die Art und Weise der Waldbewirtschaftung... zu sehen selbst auf Luftbildern.

Ein dichtes Netz von sog. 'Rückegassen' durchzieht inzwischen große Teile des Waldes. Diese Rückegassen sollen dauerhaft von Bäumen frei gehalten werden, damit die tonnenschweren Holzerntemaschienen regelmäßig 'reife' Bäume ernten können. Problem hierbei ist -neben der Veränderung des Waldbildes- die Bodenverdichtung, über deren Spätfolgen noch niemand etwas sagen kann. Obwohl man sich auf einen Mindestabstand dieser Gassen von 30 m verständigt hatte, sind 20-25 m gängige Praxis. Einfach weil der Greifarm des Harvesters nur 10 m weit reicht! Ein größerer Abstand würde bedeuten, dass Waldarbeiter Bäume, die im für den Greifarm nicht erreichbaren Bereich stehen, von Hand 'zufällen' müssten. Aus Kostengründen verzichtet man lieber darauf...

Auch unter Fachleuten ist die enorme Waldbodenzerstörung ein Thema. Siehe z.B. hier: Befahrung - eine tickende Zeitbombe.

Beispiel 1 - Bei Feucht, Jägersee - Rückegassenabstand 20 m

jägersee

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Beispiel 2 - Bei Fischbach - Rückegassenabstand 21,7m (Mittelwert)

 bei Fischbach

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Beilspiel 3 - südl. des Tiergarten, Rückegassenabstand 22,5 m (Mittelwert)

südlich des Tiergarten

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Autor: root -- 25.06.2012; 08:36:35 Uhr

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